Florida startet die Gesetzgebung neu, fördert die Aufnahme von Bitcoin in die staatliche strategische Reserve, richtet einen unabhängigen Fonds mit strengen Kriterien ein, bei denen nur BTC qualifiziert sind, was die beschleunigte Akzeptanz digitaler Vermögenswerte durch die US-Bundesstaaten symbolisiert.
Der Kongress Floridas beschleunigt die Pläne, Bitcoin ($BTC) in die strategische Reserve des Staates aufzunehmen. Der Republikaner John Snyder reichte im Januar 2026 offiziell den House Bill 1039 (HB 1039) ein, der die Einrichtung eines speziellen „Strategischen Krypto-Reservenfonds“ vorsieht.
Bildquelle: Flsenate Republikanischer Abgeordneter John Snyder reicht offiziell den House Bill 1039 ein, damit Florida ebenfalls eine Bitcoin-Strategiereserve aufbauen kann
Der Gesetzesentwurf arbeitet mit dem Senate Bill 1038 (SB 1038) zusammen, das von Senator Joe Gruters eingereicht wurde, mit dem Ziel, die Gesetzgebung innerhalb der Legislaturperiode 2026 abzuschließen.
Obwohl in Florida 2025 ein ähnlicher Vorschlag aufgrund von Risikobedenken auf Eis gelegt wurde, ist der nun wieder aufgenommene Gesetzesentwurf präziser gefasst und betrachtet Bitcoin hauptsächlich als Absicherungsinstrument gegen wirtschaftliche Unsicherheiten und Inflation.
Laut dem vorgeschlagenen HB 1039 wird die Florida-Strategie-Krypto-Reserve außerhalb des Staatsschatzes eingerichtet und vom Finanzminister (CFO) verwaltet.
Der Gesetzesentwurf gibt dem CFO Ermessensspielraum beim Erwerb, Halten und Verkauf von Vermögenswerten und ermächtigt ihn, derivative Finanzinstrumente zu nutzen, um die Effizienz zu steigern. Zur Gewährleistung der Anlagesicherheit sind strenge Auswahlkriterien festgelegt: Es dürfen nur digitale Vermögenswerte berücksichtigt werden, deren durchschnittliche Marktkapitalisierung in den letzten 24 Monaten über 500 Milliarden USD lag.
Derzeit erfüllen nur Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,8 Billionen USD die Kriterien, während Ethereum ($ETH) mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 375,1 Milliarden USD noch nicht in die initiale Reserve aufgenommen werden kann.
Bei der Asset-Allokation schlägt das Gesetz vor, bis zu 10 % bestimmter öffentlicher Gelder in Bitcoin und regulierte Investmentprodukte zu investieren.
Betroffene Fonds umfassen den General Revenue Fund, den Budget Stabilization Fund sowie den Florida Retirement System Trust Fund. Das neueste HB 1039 favorisiert jedoch die Trennung der Reserve vom Rentenkonto, um potenzielle finanzielle Risiken zu minimieren.
Zudem unterstützt das Gesetz die Gewinnung digitaler Vermögenswerte durch Asset-Forks oder Airdrops und erlaubt den Einwohnern, einen Teil der Steuern in Kryptowährungen zu zahlen, wobei die Regierung die Einnahmen sofort in USD umwandelt. Durch diese Diversifizierung wird von Befürwortern angenommen, dass die langfristige Streuung der staatlichen Gelder verbessert werden kann.
Der Finanzminister Floridas, Jimmy Patronis, bezeichnet Bitcoin mehrfach als „digitales Gold“ und betont, dass begrenzte Risikobelastung zur Stärkung der finanziellen Stabilität des Staates beiträgt.
Wenn dieses Gesetz erfolgreich verabschiedet wird, soll es am 1. Juli 2026 in Kraft treten. Floridas Schritt folgt den Bundesstaaten New Hampshire, Texas und Arizona, die 2025 bereits ähnliche Reservegesetze verabschiedet oder vorangetrieben haben.
Weiterführende Literatur
Erstes Bundesland in den USA! New Hampshire verabschiedet Bitcoin-Reservelaw, Start der Coin-Kauf-Bewegung?
Ein weiteres Bitcoin-Reserveland! Texas-Gouverneur unterzeichnet entscheidendes Gesetz, dritter Bundesstaat mit Reservegesetz
Staatliche Ebene! Arizona verabschiedet Bitcoin-Reservelaw, maximal 10 % der öffentlichen Gelder für den Kauf von Coins
Mit dem Fortschreiten der Gesetzesperiode 2026 symbolisiert Floridas Schritt nicht nur eine erhöhte Akzeptanz dezentraler Vermögenswerte, sondern könnte auch eine neue Welle der Diskussion in den USA auslösen, bei der digitale Assets in die öffentlichen Finanzstrukturen integriert werden.
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