PANews vom 5. März berichtet, dass große Bergbauunternehmen, die mehr als 8 Milliarden US-Dollar an Bitcoin besitzen, nach einem Rückgang des Bitcoin-Preises um über 40 % seit dem Höchststand im Oktober letzten Jahres heimlich ihre Verkäufe beschleunigen. Anders als bei früheren Verkäufen zur Kostendeckung werden die Erlöse aus diesem Verkauf nun neu im Bereich künstliche Intelligenz eingesetzt. Die Bergbauunternehmen verwandeln dieselben Minen, die durch günstigen Strom und kapitalintensive Infrastruktur Vorteile haben, in Betreiber von KI-Datenzentren, um eine vorhersehbarere Einkommensquelle als Bitcoin-Mining zu erschließen.
Der zweitgrößte Bitcoin-Halter nach Strategy, MARA Holdings, passt seine Strategie an und könnte einen Teil seiner Reserven von fast 4 Milliarden US-Dollar verkaufen. CleanSpark und Riot Platforms haben ihre Führungsebene umstrukturiert, um die KI-Transformation zu beschleunigen. Bitdeer hat seine Bitcoin-Bestände vollständig verkauft. Analysten weisen darauf hin, dass die Verkäufe der Bergbauunternehmen zwar Marktsorgen auslösen, die Erlöse jedoch für strategische Neuausrichtungen und nicht zum Überleben verwendet werden. Die Gewinnperspektiven der Bergbauunternehmen sind tatsächlich optimistischer als je zuvor.
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