Hanwha setzt große Hoffnungen auf JitoSOL Liquid Staking ETPs

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Südkoreas Hanwha Asset Management kooperiert mit Jito Foundation beim Aufbau von JitoSOL-basierten ETPs, um Renteninvestoren bei einem Vermögenszuwachs von 4,44 Mrd. USD anzusprechen.

Südkoreas Hanwha Asset Management hat eine Partnerschaft mit der Jito Foundation geschlossen. Ziel ist es, regulierte börsengehandelte Produkte (ETPs) zu entwickeln, die an JitoSOL, einen liquiden Staking-Token auf Solana, gekoppelt sind. Die Vereinbarung wurde am Montag bekannt gegeben, berichtet The Block.

Hanwha verwaltet etwa 6,4 Billionen Won an Vermögen. Das entspricht rund 4,44 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen zählt zu den größten Finanzakteuren Südkoreas.

Pensionsgelder setzen auf Solana-Erträge

Choi Young-jin, Vizepräsident bei Hanwha Asset Management, sagte, JitoSOL sei ein Vermögenswert, der sowohl Renditen als auch Liquidität bietet. In einer übersetzten Erklärung bezeichnete er es als eine attraktive Option für Rentenpensionsinvestoren, die ihr Portfolio diversifizieren möchten.

Diese Einschätzung ist bedeutend. Das südkoreanische Pensionskapital ist enorm. Die Integration von JitoSOL in diesen Pool wäre eine bedeutende Entwicklung für die institutionelle Präsenz von Solana.

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Die Partnerschaft umfasst die technische Integration von JitoSOL in ETP-Strukturen. Zudem geht es um die Validierung regulierter Verwahrungslösungen und den Aufbau von Risikomanagementprozessen. Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Regulierungsbehörden hinsichtlich der Einhaltung von Vorschriften ist Teil des Plans.

Ein zentraler Aspekt dieses Deals ist JitoSOLs doppelte Ertragsmechanik. Sie kombiniert die üblichen Solana-Staking-Belohnungen mit maximal extrahierbaren Wert (MEV)-Rewards. Diese in eine regulierte Produktstruktur zu integrieren, ist nicht einfach. Doch genau darauf arbeiten beide Parteien jetzt hin.

Südkoreas Krypto-Gesetz steckt noch fest

Das Digital Asset Basic Act in Südkorea sollte 2025 klar geregelt sein. Das ist es nicht. Streitigkeiten über die Zulassung von Stablecoin-Emittenten haben den Fortschritt verzögert. Regulierungsbehörden fordern bankexklusive Lizenzen. Branchenakteure sagen, dass dieser Ansatz den Wettbewerb schaden und die Produktentwicklung verlangsamen würde.

Dennoch warten große Finanzinstitute nicht ab. Sie bauen bereits die Infrastruktur auf, falls das Gesetz verabschiedet wird.

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JitoSOL wird global und schnell

Dieser Schritt von Hanwha erfolgt nicht isoliert. Im letzten Monat hat 21Shares den Jito Staked SOL ETP unter dem Ticker JSOL an der Euronext gestartet. In den USA hat VanEck im August letzten Jahres eine S-1 bei der SEC für einen JitoSOL-ETF eingereicht. Diese Einreichung ist noch offen.

Das Muster ist klar. Produkte auf JitoSOL-Basis werden gleichzeitig in regulierten Märkten in mehreren Jurisdiktionen eingeführt. Südkorea ist jetzt offiziell dabei.

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Der Einstieg von Hanwha signalisiert, dass die institutionelle Bereitschaft in Südkorea weiter fortgeschritten ist, als es die legislative Timeline vermuten lässt. Die technische Infrastruktur wird jetzt geschaffen. Sobald das Digital Asset Basic Act verabschiedet ist, könnten die Produkte schnell folgen.

Ob die regulatorischen Hürden bei der Zulassung von Stablecoins zuerst gelöst werden, bleibt die größere Frage. Für den Moment schreiten JitoSOL und Hanwha unabhängig davon voran.

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