Meinung: Das kürzliche Urteil in dem Polymarket-Verfahren wird darüber entscheiden, ob die Regulierung von US-Vorhersagemärkten zugeordnet wird

BlockBeats Meldung, 19. Februar: Das kürzliche Bundesklageverfahren von Polymarket gegen Massachusetts könnte darüber entscheiden, ob die Regulierung des US-Prognosemarktes auf Bundes- oder Bundesstaatsebene liegt. Polymarket argumentiert in der Klage, dass der Kongress die exklusive Regulierung von „Ereigniskontrakten“ (Sport- und Politikprognosen) an die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) übertragen hat, weshalb die Bundesstaaten nicht eigenständig diese Plattformen verbieten oder regulieren dürfen. Ziel der Klage ist es, mögliche Durchsetzungsmaßnahmen des Generalstaatsanwalts von Massachusetts, Andrea Campbell, zu verhindern, nachdem das Gericht des Staates zuvor eine einstweilige Verfügung gegen den Wettbewerber Kalshi erlassen hatte, da dessen sportbezogene Verträge als unerlaubtes Sportwetten-Glücksspiel eingestuft wurden.

Der regulatorische Konflikt zwischen Bundes- und Landesregierung in den USA verschärft sich zunehmend. Prognoseplattformen behaupten, dass sie als Derivatemarkt, der von der CFTC reguliert wird, landesweit operieren könne. Massachusetts, Nevada und andere Bundesstaaten sehen darin jedoch eine Umgehung ihrer Glücksspielgesetze, insbesondere eine „Sportwetten-Lücke“, und haben mehrere Klagen und Verbote eingereicht. Das Ergebnis der Berufung von Polymarket könnte das regulatorische Rahmenwerk für den US-Prognosemarkt neu gestalten, darüber entscheiden, ob diese Plattformen von landesweiten Glücksspielgesetzen ausgenommen werden oder den unterschiedlichen Regeln der Bundesstaaten folgen müssen. Im schlimmsten Fall könnte die Angelegenheit sogar vor den Obersten Gerichtshof der USA gebracht werden.

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