Die letzte Strategie von Buffett vor seinem Ruhestand: Berkshire Hathaway kauft erstmals die "New York Times", reduziert Apple- und Amazon-Bestände um 70%

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Ein sechzig Jahre dauernder Ära endet. Der letzte 13F-Bericht von Warren Buffett vor seinem Rücktritt offenbart: Er hat erstmals in die „New York Times“ investiert und reduziert weiterhin seine Apple-Bestände.
(Vorheriger Kontext: Buffett übernimmt 60 Jahre lang die Leitung von Berkshire Hathaway und tritt nun offiziell als CEO zurück, Rückblick auf die sechs wichtigsten Entscheidungen seiner Karriere)
(Hintergrund: Buffett wartete sechs Jahre, um endlich Google zu kaufen! Mit 4,3 Milliarden US-Dollar investiert, wird Alphabet zur zehntgrößten Position bei Berkshire)

Inhaltsverzeichnis

  • Seltene neue Wette im Medienbereich: Erste Position in der „New York Times“
  • Kontinuierliche Reduktion bei Tech-Giganten: Apple bleibt Top-Bestandsposition
  • Weitere Anpassungen bei Finanzrisiken: Rückgang bei US-Banken
  • Erhöhung im Energiesektor, Kernpositionen bleiben unverändert
  • Kontinuität beim Führungswechsel: Investitionsphilosophie bleibt bestehen

Berkshire Hathaway veröffentlichte am 17. Februar 2026 nach Börsenschluss die 13F-Holdings für das Quartal zum 31. Dezember 2025. Dieses Dokument ist nicht nur die letzte Investitionsaufzeichnung von Warren Buffett vor seinem Rücktritt als CEO, sondern markiert auch das Ende einer 60-jährigen legendären Ära.

Buffett trat am 31. Dezember 2025 im Alter von 95 Jahren offiziell in den Ruhestand, sein Nachfolger ist Greg Abel, der die tägliche Leitung übernimmt. Die Meldung zeigt, dass Berkshire bei Führungsübergang vorsichtig das Portfolio anpasst, indem es einige Tech- und Finanzaktien reduziert und gleichzeitig eine seltene Investition im Medienbereich tätigt: den Kauf der „New York Times“.

Seltene neue Wette im Medienbereich: Erste Position in der „New York Times“

Der auffälligste Schritt in diesem Bericht ist die erstmalige Positionierung in der „New York Times“ (NYSE: NYT), mit etwa 5,0657 Millionen Aktien im Wert von rund 352 Millionen US-Dollar. Dies ist eine seltene Medieninvestition von Buffett in den letzten Jahrzehnten. Obwohl Berkshire 2020 alle Zeitungsaktivitäten verkauft hatte und die Zukunft des traditionellen Journalismus als düster ansah, hat sich die „New York Times“ erfolgreich in ein digitales Abonnementmodell transformiert, das stabile wiederkehrende Einnahmen und eine starke Leserschaft aufweist.

Kontinuierliche Reduktion bei Tech-Giganten: Apple bleibt Top-Bestandsposition

Berkshire reduziert weiterhin seine Apple-Bestände (NASDAQ: AAPL), von etwa 238,2 Millionen auf 227,9 Millionen Aktien, eine Reduktion um ca. 4,3 %, der Marktwert sinkt auf rund 61,96 Milliarden US-Dollar. Trotz mehrfacher Reduzierungen bleibt Apple die größte Position im Portfolio, was auf langfristiges Vertrauen in das Ökosystem, die Kundentreue und den starken Cashflow hindeutet. Zudem wurde Amazon (NASDAQ: AMZN) deutlich um über 70 % reduziert, von 10 Millionen auf etwa 2,276 Millionen Aktien, was auf Gewinnmitnahmen oder eine Neubewertung von Bewertung und Risiko hindeuten könnte.

Weitere Anpassungen bei Finanzrisiken: Rückgang bei US-Banken

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reduktion bei US-Banken (NYSE: BAC), von etwa 568,1 Millionen auf 517,3 Millionen Aktien, eine Abnahme um ca. 9 %. Dies könnte eine strategische Balance im Finanzsektor darstellen, insbesondere nach erheblichen Kursgewinnen in den letzten Jahren, um das Portfolio neu auszurichten.

Erhöhung im Energiesektor, Kernpositionen bleiben unverändert

Berkshire erhöht seine Beteiligung an Chevron (NYSE: CVX) von etwa 122,1 Millionen auf 130,2 Millionen Aktien, was auf anhaltendes Vertrauen in den stabilen Cashflow und die Rendite dieses integrierten Energieunternehmens in einem zyklischen Markt hinweist. Gleichzeitig bleiben klassische Kernpositionen wie Alphabet (Google-Mutter), American Express und die ikonische Coca-Cola (4 Milliarden Aktien) unverändert. Diese Anlagen spiegeln Buffetts Präferenz für einfache, verständliche Unternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen und globaler Reichweite wider.

Kontinuität beim Führungswechsel: Investitionsphilosophie bleibt bestehen

Obwohl Buffett offiziell den CEO-Posten abgibt, sendet dieser 13F-Bericht eine klare Botschaft: Berkshire wird sich durch den Führungswechsel nicht radikal verändern. Die Anpassungen sind vorsichtig und begrenzt, der Fokus bleibt auf hochwertigen, langlebigen und langfristig wertsteigernden Unternehmen. Mit Greg Abel als CEO und Buffett als Chairman wird erwartet, dass das bekannte „Berkshire-Playbook“ fortgesetzt wird.

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