Analyse: Die CPI im Januar dürfte den Abkühlungstrend fortsetzen, die Federal Reserve wird kurzfristig wahrscheinlich weiterhin abwarten

BlockBeats Nachricht, am 13. Februar wird das US-Arbeitsministerium am Freitagabend um 21:30 Uhr Beijing-Zeit die CPI-Daten für Januar veröffentlichen. Die Märkte erwarten, dass die Gesamt-CPI im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % steigen wird, was niedriger ist als der vorherige Wert von 2,7 %. Die Kern-CPI wird voraussichtlich ebenfalls auf 2,5 % zurückgehen, während die monatliche Steigerungsrate möglicherweise auf 0,3 % ansteigt. Wenn die Daten den Erwartungen entsprechen, wird die Gesamtinflation auf den niedrigsten Stand seit Mai 2025 sinken und den Abwärtstrend seit dem Hoch im September letzten Jahres fortsetzen.

Analysten weisen darauf hin, dass die Verlangsamung des Anstiegs der Wohnkosten die Dienstleistungspreise drücken könnte, aber Zölle, Unternehmenspreiserhöhungen zu Jahresbeginn und reisebezogene Unterkategorien könnten die Inflation weiterhin stützen. RBC erwartet, dass die Kern-CPI im Monatsvergleich bei 0,4 % liegen könnte, was über den Markterwartungen liegt.

Obwohl die Inflationsdaten möglicherweise weiter abkühlen, ist die allgemeine Marktmeinung, dass dies die aktuelle „Abwartende“ Haltung der Federal Reserve kaum verändern wird. Die Tools der CME zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen mindestens bis Juli unverändert lässt, relativ hoch ist. Ökonomen weisen darauf hin, dass die Entscheidungsträger angesichts der fiskalischen Expansion und der drei vorherigen Zinssenkungen mehr auf die Nachhaltigkeit des Rückgangs der Inflation und die Entwicklung des Arbeitsmarktes achten.

Derzeit liegt die Zielspanne für den Federal Funds Rate bei 3,5 % bis 3,75 %. Einige Institutionen sind der Ansicht, dass selbst wenn die Inflation auf 2,5 % zurückgeht, dies noch im „normalen Bereich“ liegt, aber kurzfristig wird sich die geldpolitische Richtung wahrscheinlich nicht aufgrund einzelner Monatssdaten deutlich ändern.

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