CFTC修订 Leitlinien zur Einbeziehung nationaler Trust-Banken bei der Ausgabe von Stablecoins, Anschluss an den @GENIUS@-Gesetzesentwurf, gekoppelt an das FDIC-Rahmenwerk, Ausschluss algorithmischer Stablecoins.
Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) veröffentlichte am 6. Februar 2026 eine bedeutende Aktualisierung ihrer Leitlinien, in der der vorherige Mitarbeiterbrief umfassend überarbeitet wurde, um den regulatorischen Rahmen des @GENIUS@-Gesetzesentwurfs vollständig abzubilden. Im Kern dieser Änderung steht die Erweiterung der Standards für Emittenten von Zahlungs-Stablecoins, wobei die nationalen Trust-Banken (National Trust Banks) explizit in die Liste der qualifizierten Finanzinstitute aufgenommen werden, was ihnen die rechtliche Stellung zur Ausgabe von Fiat-gekoppelten Tokens verleiht.
Bildquelle: CFTC Die CFTC veröffentlicht eine wichtige Leitlinienaktualisierung, die den vorherigen Mitarbeiterbrief überarbeitet, um den regulatorischen Rahmen des @GENIUS@-Gesetzesentwurfs vollständig abzubilden
Diese Änderung ist hauptsächlich im Mitarbeiterbrief Nr. 26-05 sichtbar, der den am 8. Dezember 2025 veröffentlichten Mitarbeiterbrief Nr. 25-40 ersetzt und aktualisiert. Die Abteilung für Marktteilnehmer der CFTC gibt in dem Dokument zu, dass in den ursprünglichen Bestimmungen des Briefs Nr. 25-40 nicht beabsichtigt war, nationale Trust-Banken von der Emission von Zahlungs-Stablecoins auszuschließen. Um diese Definitionslücke zu schließen, hat die Abteilung beschlossen, den Inhalt des Briefs neu zu veröffentlichen und durch die Erweiterung der Definition von Stablecoin-Emittenten die Aufnahme von Institutionen wie nationalen Trust-Banken, die landesweit operieren, offiziell zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass solche bankenfokussierten Institutionen, die sich auf Asset Management und Treuhanddienste spezialisiert haben, künftig eine noch wichtigere Rolle im US-Dollar-Stablecoin-Markt spielen werden.
Nationale Trust-Banken nehmen im US-Finanzsystem eine besondere Stellung ein. Im Gegensatz zu den bekannten traditionellen Geschäftsbanken bieten sie in der Regel keine allgemeinen Retail-Banking-Dienstleistungen wie Privatkredite oder Girokonten an. Der Kern ihrer Geschäfte konzentriert sich auf drei Hauptbereiche:
Obwohl sie keine Retail-Banking-Funktionen besitzen, verfügen nationale Trust-Banken über die rechtliche Erlaubnis, in allen 50 Bundesstaaten der USA tätig zu sein. Dies verschafft ihnen natürliche geografische und rechtliche Vorteile im grenzüberschreitenden Zahlungs- und Abwicklungssystem für Stablecoins.
Diese Richtungsänderung der CFTC wird als eine entscheidende Folge nach der Unterzeichnung des @GENIUS@-Gesetzes durch US-Präsident Trump im Juli 2025 gesehen. Das Gesetz schafft den ersten umfassenden regulatorischen Rahmen für US-Dollar-Stablecoins. Es legt die rechtliche Eigenschaft von Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind, auf der Blockchain fest und fordert, dass alle Emissionen unter strenger Aufsicht bundesstaatlicher Regulierungsbehörden erfolgen. Die Änderungen der CFTC-Leitlinien sollen sicherstellen, dass verschiedene Arten von Banken im Rahmen dieses Gesetzes klare und einheitliche Betriebsgrundlagen haben.
Neben den Änderungen der CFTC für Trust-Banken hat auch die US-amerikanische Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) im Dezember 2025 einen Rahmen für die Emission von Stablecoins durch Geschäftsbanken vorgeschlagen. Demnach dürfen traditionelle Geschäftsbanken Stablecoins über ihre von der FDIC überwachten Tochtergesellschaften ausgeben. Vor der offiziellen Ausgabe wird die FDIC eine strenge Compliance-Prüfung der Mutterbank und ihrer Tochtergesellschaften durchführen, um zu bewerten, ob sie alle technischen und finanziellen Anforderungen des @GENIUS@-Gesetzes erfüllen.
Das @GENIUS@-Gesetz stellt äußerst hohe Anforderungen an die Stabilitätsmechanismen von Stablecoins. Es schreibt vor, dass anerkannte Stablecoins ein Überbesicherungsmodell verwenden müssen, um eine 1:1-Kopplung an den US-Dollar zu gewährleisten. Bei den Sicherheiten dürfen nur Bargeld und kurzfristige Staatsanleihen, wie US Treasury Bills, eingesetzt werden. Zudem müssen Emittenten transparente und effiziente Rückkauf-Politiken etablieren und regelmäßig externe Bewertungen ihrer finanziellen Gesundheit durchführen lassen, um auch bei Marktschwankungen die Sicherheit der gehaltenen Vermögenswerte zu gewährleisten.
Neben der Verbesserung des Emissionssystems setzt das @GENIUS@-Gesetz auch klare Grenzen. Dieses Rahmenwerk schließt algorithmische Stablecoins (Algorithmic Stablecoins) und synthetische US-Dollar (Synthetic Dollars) ausdrücklich aus der Definition legaler Stablecoins aus. Diese Token, die auf komplexen Softwareprogrammen oder Marktstrategien basieren, um den US-Dollar zu halten, anstatt echte Fiat-Assets 1:1 zu hinterlegen, werden als systemisch risikoreich eingestuft und können nicht die Anerkennung der aktuellen Bundesgesetze erhalten.
Von der Unterzeichnung des Gesetzes 2025 bis Anfang 2026, mit den nachfolgenden Regelungen von CFTC und FDIC, befindet sich der rechtliche Rahmen für den US-amerikanischen Stablecoin-Markt in einem tiefgreifenden Wandel. Mit der Festlegung der Regulierungsgrenzen wandelt sich die Emission von Stablecoins vom frühen Modell der Tech-Labore hin zu einem regulären Finanzsystem, das von nationalen Trust-Banken und Tochtergesellschaften von Geschäftsbanken dominiert wird. Dies stärkt nicht nur das Vertrauen der Investoren, sondern schafft auch eine standardisierte rechtliche Basis für die langfristige Entwicklung des US-Dollar-Stablecoins im globalen Zahlungssystem.
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