Weißes Haus drängt Krypto-Unternehmen und Banken auf Stablecoin-Erträge

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  • Krypto-Firmen und Banken trafen sich am Weißen Haus, konnten sich jedoch nicht darauf einigen, ob Stablecoins Renditen oder Belohnungen bieten sollten.

  • Das Weiße Haus drängte beide Seiten, diesen Monat eine Kompromissformulierung zu finden, da die Schwungkraft im Senat bei Krypto-Gesetzen ins Stocken gerät.

  • Streitigkeiten über Stablecoin-Renditen bleiben das Haupthindernis für eine Abstimmung im Senat, trotz Verabschiedung im Repräsentantenhaus und Fortschritten in den Ausschüssen.

Krypto-Firmen und große Bankengruppen trafen sich am Montag im Weißen Haus, um eine Pattsituation bezüglich der Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes zu lösen. Präsident Donald Trumps Krypto-Berater Patrick Witt leitete die Gespräche in Washington, D.C. Ziel des Treffens war es, Streitigkeiten über Stablecoin-Belohnungen zu klären, da Gesetzgeber eine ins Stocken geratene Gesetzgebung durch den Kongress vorantreiben.

Hauptthema: Stablecoin-Renditen

Die Sitzung hinter verschlossenen Türen dauerte mehr als zwei Stunden im Diplomatischen Empfangsraum. Laut Personen, die mit den Gesprächen vertraut sind, waren Krypto-Vertreter deutlich in der Überzahl gegenüber Bankern. Die Teilnehmer verließen das Treffen jedoch ohne Einigung über die Formulierung zu Stablecoin-Renditen.

Bemerkenswert ist, dass das Weiße Haus beide Seiten angewiesen hat, vor Monatsende einen Kompromiss zu erzielen. Der Fokus liegt weiterhin darauf, ob Stablecoins Renditen oder Belohnungen bieten sollten. Banken argumentieren, dass Renditen die Kernbereiche der Einlagen- und Kreditgeschäfte bedrohen.

Krypto-Befürworter entgegnen, dass Drittanbieter-Belohnungen bereits unter geltendem Recht existieren. Die Debatte ist zu einem der wichtigsten Hindernisse für den Fortschritt im Senat geworden. Ohne Fortschritte erscheint eine Abstimmung im Laufe dieses Jahres weniger wahrscheinlich.

Verhandlungen verengen sich, während die Uhr im Senat tickt

Nach dem Treffen bat das Weiße Haus eine kleinere Gruppe, die Verhandlungen fortzusetzen. Den Teilnehmern wurde aufgetragen, mit konkreten Formulierungsänderungen zurückzukehren. Bankvertreter benötigen möglicherweise die Zustimmung ihrer Mitgliedsinstitutionen, bevor sie Revisionen zustimmen.

Die Gesetzgebung, die den US-Kryptomarkt regelt, wurde im vergangenen Jahr im Repräsentantenhaus verabschiedet. Kürzlich wurde auch eine Ausschussmehrheit im Senat erreicht. Sie steht jedoch noch vor Hürden im Senatsbankenausschuss.

Letzten Monat wurde eine geplante Anhörung abgesagt, nachdem Coinbase seine Unterstützung zurückgezogen hatte. Das Unternehmen nannte ungelöste Bedenken bezüglich der Stablecoin-Renditen. Der Landwirtschaftsausschuss des Senats brachte einen separaten Gesetzentwurf voran, der sich auf die Commodity Futures Trading Commission konzentriert, jedoch ohne Unterstützung der Demokraten.

Reaktionen der Branche und politische Gegenströmungen

Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, bezeichnete das Treffen als notwendigen Fortschritt. Er sagte, Untätigkeit sei keine Option für Innovatoren oder Verbraucher. Auch Summer Mersinger, CEO der Blockchain Association, bezeichnete die Gespräche als einen wichtigen Schritt.

Bankengruppen, darunter die American Bankers Association und das Financial Services Forum, veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung. Darin betonten sie den Schutz der finanziellen Stabilität und der lokalen Kreditvergabe.

Das Treffen fand während einer teilweisen Stilllegung der Bundesregierung statt. Diese Situation könnte die Kapazitäten des Personals einschränken, um die Verhandlungen voranzutreiben. Gleichzeitig drängen die Demokraten weiterhin auf Ethikbestimmungen im Zusammenhang mit Trump-bezogenen Krypto-Geschäften.

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