Das Altcoin-zu-Bitcoin-Verhältnis (OTHERS/BTC) könnte laut Marktanalysten im Q4 2025 einen bedeutenden Boden setzen. Interessanterweise hat sich die gleiche Struktur bereits zweimal zuvor gezeigt, wobei die Altcoin-Preise in beiden Fällen stark anstiegen.
Im Q4 2016 erreichte OTHERS/BTC nach einem langen Abwärtstrend den Boden. Der Ausbruch folgte kurz darauf, und die Altcoins schnitten im Vergleich zu Bitcoin deutlich besser ab
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durch Q1-Q2 2017. Das Muster wiederholte sich im Q4 2020. OTHERS/BTC erreichte den Boden, durchbrach seinen Abwärtstrend, und die Alt-Phase 2021 folgte.
In beiden Fällen war die Abfolge klar: Boden zuerst, dann Ausbruch, dann ein explosiver Altcoin-Ausbruch.
Der monatliche gleitende Durchschnitt der Konvergenz/Divergenz (MACD) bei OTHERS/BTC ist jetzt zum ersten Mal in etwa 22 Monaten bullish geworden. Das letzte Mal, dass der MACD positiv wurde, war im März 2024, doch es folgte kein nachhaltiger Trend.

MACD bullish crossover bei OTHERS/BTC | Quelle: Bull Theory auf X
Dieses Mal ist der Kontext jedoch anders. Der Rücksetzer hat fast vier Jahre gedauert. Der Relative Strength Index (RSI) befindet sich auf seinem stärksten Überverkauft-Niveau aller Zeiten, und der Verkaufsdruck war extrem.
Mit dem aktuellen MACD-Histogramm, das jetzt grün ist, und einem sich bildenden bullishen Crossover deutet die Struktur auf einen bevorstehenden Zyklustiefpunkt hin. Wenn dies bestätigt wird, könnte dies in einen explosiven Preisanstieg für Altcoins im Vergleich zu Bitcoin münden.
Laut der Krypto-Forschungsstelle Bull Theory haben Altcoin-Zyklen nie isoliert begonnen, sondern sind immer Demand-Shifts gefolgt. Der Russell 2000 brach im Q4 2016 über frühere Hochs aus, Monate bevor die Altcoins 2017 stark anstiegen. Die gleiche Abfolge zeigte sich Ende 2020, vor der Alt-Phase 2021.
Dieses Muster ist erneut aufgetreten. Der Russell 2000 brach im Q4 2025 aus und hielt über dem Widerstand. Dieser Ausbruch kam ein Jahr später als viele erwartet hatten, aber er ist nun eingetreten.
Die Stärke bei Small Caps hat historisch gesehen die Kapitalrotation in risikoreichere Krypto-Assets eingeleitet.
Viele erwarteten eine Altseason im Jahr 2024. Die Struktur war vorhanden, aber die Bedingungen nicht. Die Liquidität war knapp. Die Bilanz der Federal Reserve wurde noch immer reduziert. Das Risikoverhalten blieb schwach.
Diese Einschränkungen begannen erst gegen Ende 2025 nachzulassen, erklärt Bull Theory. Das Setup ist nicht gescheitert, sondern verschoben worden. Jetzt passen OTHERS/BTC-Bodenbildung, verbesserte Liquidität und Risikobereitschaftssignale zusammen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass keines dieser Signale eine Altseason garantiert. Sie definieren nur die Rahmenbedingungen. Für eine Fortsetzung muss Bitcoin über die 6- bis 12-Monats-Halterkostenbasis schließen, die derzeit bei etwa 100.000 $ liegt.
nextDisclaimer: Coinspeaker verpflichtet sich, unparteiisch und transparent zu berichten. Dieser Artikel soll genaue und zeitnahe Informationen liefern, darf aber nicht als Finanz- oder Anlageberatung verstanden werden. Da sich Marktbedingungen schnell ändern können, empfehlen wir, die Informationen selbst zu überprüfen und vor Entscheidungen einen Fachmann zu konsultieren.
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