Ausnutzter missbrauchte Multisig-Governance, um USDC-, WETH-, stIP- und vIP-Assets abzuheben.
34 ETH-Transfers wurden an Tornado Cash gesendet, einschließlich strukturierter 100 ETH-Batches.
Das Protokoll hat den Betrieb pausiert, um die Multisig-Aktivitäten zu untersuchen und Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern.
Eine Sicherheitslücke traf das Unleash Protocol auf dem Story Protocol, was zu einem Verlust von etwa 3,9 Millionen US-Dollar an Nutzerfonds führte. Laut PeckShieldAlert nutzte ein unbefugter Akteur die administrative Kontrolle in der Multisig-Governance des Protokolls aus.
In der Folge hat der Ausnutzende die Smart Contracts aufgerüstet, um Asset-Abhebungen außerhalb der offiziellen Verfahren zu ermöglichen. Die gestohlenen Gelder, darunter USDC, WETH, stIP und vIP, wurden anschließend auf Ethereum übertragen und an Tornado Cash, einen Krypto-Mixing-Dienst, weitergeleitet. Diese systematische Übertragung deutet auf einen absichtlichen Versuch hin, die Transaktionsspuren zu verschleiern.
Die Daten von PeckShieldAlert heben ein konzentriertes Muster bei Ethereum-Transaktionen hervor. Die kompromittierte Wallet führte innerhalb von 11 bis 12 Stunden 34 ausgehende Transfers durch und schickte alle Gelder direkt in die Tornado Cash Deposit-Verträge. Die Transaktionsgrößen folgten strukturierten Denominationen, mit mehreren 1 ETH-Einzahlungen, mehreren 10 ETH-Transfers und einer bedeutenden Gruppe von 100 ETH-Einzahlungen.
Zweitens gibt es eine zusätzliche Transaktion über 0,1 ETH, die in diesem Analysezeitraum sichtbar wurde. Das Bündeln von Transaktionen, um mehrere Adressen zu beeinflussen, zeigt, dass die Transaktionen nicht zufällig waren, sondern von Einzelpersonen geplant wurden, um ihre Transaktionswäsche zu verschleiern. Die Netzwerkgebühren änderten sich dabei nicht, sondern blieben konstant bei etwa 0,0028-0,0030 ETH. All diese Transaktionen wurden von einer Wallet aus gesendet.
Unleash Protocol bestätigte den Vorfall in einer Erklärung und betonte, dass die Kerninfrastruktur des Story Protocol unversehrt blieb. Sie erklärten: „Der Vorfall entstand innerhalb des Governance- und Berechtigungssystems von Unleash Protocol. Es gibt keine Hinweise auf eine Kompromittierung der Verträge, Validatoren oder der zugrunde liegenden Infrastruktur des Story Protocol.“
Das Protokoll hat den Betrieb sofort pausiert, um weiteren Schaden zu verhindern. Zusätzlich arbeiten sie mit Sicherheitsexperten zusammen, um die Aktivitäten der Multisig-Signer, das Schlüsselmanagement und die Governance-Verfahren zu untersuchen.
Außerdem fordert Unleash Protocol die Nutzer auf, bis auf Weiteres keine Interaktionen mit den Verträgen vorzunehmen. Sie setzen weiterhin auf On-Chain-Daten und koordinieren sich mit Partnern im Ökosystem. Laut ihrer Erklärung priorisieren sie transparente Kommunikation und sorgfältige Maßnahmen zur Behebung der Sicherheitslücke.
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