BlockBeats berichtet, dass am 5. Dezember in den USA am heutigen Abend die PCE-Inflationsdaten für September veröffentlicht werden. Als der vom Fed am meisten beachtete Preisindikator wird das Ergebnis dieser Veröffentlichung direkten Einfluss auf die Zinsentscheidung im Dezember haben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte liegt aktuell bei 87 %. Die Markterwartung für die jährliche Kern-PCE-Steigerung liegt bei etwa 2,8 %, was leicht über dem Zielwert, aber weiterhin im Abwärtstrend liegt. Sollte der Wert unter den Erwartungen ausfallen, würde dies die Markt-Erzählung einer „sanften Landung“ und eines beginnenden Lockerungszyklus weiter stärken. Auf der Makroebene sorgten die schwachen ADP-Beschäftigungsdaten gestern dafür, dass der Markt auf das aktuelle Inflationsergebnis besonders sensibel reagiert. Werte im Rahmen der Erwartungen oder darunter würden den US-Dollar schwächen und Risikoanlagen stützen; bei Werten über den Erwartungen könnte die erneut hartnäckige Inflation die US-Staatsanleiherenditen steigen lassen, die Zinssenkungserwartungen schwächen und kurzfristig zu einer Flucht aus volatileren Anlagen führen. Insgesamt dominiert eine vorsichtige Stimmung, Liquidität wartet auf das Eintreten des Ereignisses, bevor neue Positionen aufgebaut werden. Der Kryptomarkt setzt die Seitwärtsbewegung fort, BTC notiert bei etwa 92.000 US-Dollar. Kurzfristig wird erwartet, dass die PCE-Daten eine Schwankung zwischen 3–5 % auslösen. Der Widerstand liegt im Bereich von 93.800–95.400; sollten die Daten „taubenhaft“ ausfallen, ist ein schneller Test dieser Marke möglich. Sollten die Daten „falkenhaft“ sein, werden die Unterstützungen bei 90.700 und 89.000 auf die Probe gestellt. Technisch ist der Markt neutral bis leicht schwach, Futures-Käufe dominieren, die Spot-Nachfrage bleibt begrenzt. Bitunix-Analyst: Vor Veröffentlichung der PCE-Daten befindet sich der Markt in einer abwartenden, eng gefassten Seitwärtsstruktur, das zentrale Schlachtfeld für BTC-Bullen und -Bären liegt zwischen 91.000 und 95.000. Sollten die Daten einen weiteren Inflationsrückgang bestätigen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Jahresendrallye; andernfalls setzt sich die Seitwärtsbewegung fort und die Kapitalströme verschieben sich zurück in defensive und kurzfristige Positionierungen.
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