China ist offiziell der wachsenden Liste von Ländern beigetreten, die Alarm über die umstrittenen Praktiken von Worldcoin schlagen – einem Projekt, das Benutzer mit WLD-Kryptowährungstokens belohnt, im Austausch für deren biometrische Daten. Laut dem Ministerium für Staatssicherheit Chinas könnte diese Methode der Datenerhebung eine ernsthafte Bedrohung für persönliche Informationen und die nationale Sicherheit darstellen.
Eine Warnung von der Spitze In einer öffentlichen Erklärung auf WeChat hat das Ministerium die Risiken der massenhaften Erfassung biometrischer Daten hervorgehoben – von Fingerabdrücken und Gesichtsscans bis hin zu Iris- und Körperform-Erkennung.
Obwohl sie Worldcoin nicht direkt benannten, verwiesen die Beamten auf “ein ausländisches Unternehmen, das unter dem Vorwand, Kryptowährungstoken zu verteilen, weltweit Iris-Scans sammelt und diese Daten ins Ausland überträgt.” „Biometrische Identifikation kann Bequemlichkeit bringen, aber die Sicherheit muss an erster Stelle stehen. Die Bürger sollten sorgfältig abwägen, wem sie ihre Daten anvertrauen, und aktive Schritte unternehmen, um Leaks zu verhindern“, erklärte das Ministerium.
Weltweite Gegenreaktion gegen Worldcoin China tritt nun Ländern wie Spanien, Deutschland und Südkorea bei, die das Projekt bereits untersuchen.
Einige Nationen sind sogar noch weiter gegangen und haben die Operationen von Worldcoin vollständig eingestellt – zum Beispiel hat Kenia das Projekt 2023 aufgrund von Spionagebedenken ausgesetzt. Im Mai dieses Jahres ordnete ein kenianisches Gericht an, dass die Worldcoin Foundation alle gesammelten Daten löschen und die weitere Verarbeitung biometrischer Informationen von kenianischen Bürgern verbieten muss. Ähnliche Aktionen haben in Brasilien, Frankreich und Indien stattgefunden.
Die Datenschutzbehörde Brasiliens entschied, dass das Angebot von Token im Austausch für biometrische Daten illegal ist. In Indien hat das Projekt stillschweigend seine Irisscan-Orbs eingestellt, da die Regierung solche Identifikatoren bereits über das Aadhaar-National-ID-System sammelt.
Kritiker: „Ein dystopisches Modell, das auf schwächere Märkte abzielt“ Worldcoin steht seit langem in der scharfen Kritik, da es sich auf Schwellenländer konzentriert, in denen die Datenschutzgesetze schwächer sind.
„Wir sehen, dass diese Technologie in Entwicklungsländern eingesetzt wird, in denen die Vorschriften für Identität und Privatsphäre nicht so streng sind wie in der EU oder den USA“, warnt Santiago Siri, ein Vorstandsmitglied des Proof of Humanity-Projekts.
Tech-News: KI trifft auf DeFi Während Worldcoin weltweit unter Beschuss steht, schreiten andere Bereiche der Blockchain-Industrie voran.
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Alle Aktionen werden vollständig on-chain überprüfbar sein, um maximales Vertrauen der Nutzer zu gewährleisten. Es scheint, dass die Zukunft der Blockchain zunehmend mit künstlicher Intelligenz verwoben sein wird – und mit den Datenschutzbedenken, die Projekte wie Worldcoin direkt ins Zentrum der globalen Debatte stellen.
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