FED Kashkari schießt scharf: Kryptowährungen sind „völlig nutzlos“, Stablecoins sind ein „Modetrend-Mix“

Weißes Haus zeigt sich aktiv offen für Kryptowährungen, während die US-Notenbank (Fed) ganz andere Gegenstimmen äußert. Neel Kashkari, Präsident der Federal Reserve Bank of Minneapolis, äußerte am Donnerstag mit voller Energie, dass Bitcoin, Stablecoins und andere Kryptowährungen bisher keinen „wirklichen praktischen Nutzen“ nachweisen konnten.
Bei der „Midwest Economic Outlook Conference 2026“ in Fargo, North Dakota, verglich Kashkari die Alltagstauglichkeit von Künstlicher Intelligenz (KI) mit Kryptowährungen.
„Kryptowährungen existieren seit über zehn Jahren, sind aber immer noch nutzlos“, sagte er. Im Vergleich dazu habe die KI-Technologie „das echte Potenzial für langfristiges Wachstum in der US-Wirtschaft“.
Um seine Argumentation zu untermauern, fragte er das Publikum vor Ort: Wie viele von Ihnen haben in der vergangenen Woche ChatGPT oder Gemini genutzt? Dann wechselte er das Thema und fragte: „Wer hat schon einmal mit Bitcoin gekauft oder verkauft? Bitte heben Sie die Hand.“
Bezüglich Zahlungen und Stablecoins wurde Kashkari noch schärfer. Er betonte, dass er keinen konkreten Mehrwert dieser Technologie für das bestehende Finanzsystem erkennen könne.

Wenn ich diese Fachbegriffe höre, fühlt es sich an, als würde ich eine „Moderne Slang-Mischung“ essen – alles nur schillernde Fachsprache.

Was kann ich heute mit Stablecoins machen, was ich mit Venmo (der führenden mobilen Zahlungs-App in den USA) nicht könnte?

Als das Thema aufkam, dass „Stablecoins grenzüberschreitende Zahlungen günstiger und schneller machen“ könnten, blieb Kashkari unbeeindruckt. Er konterte, dass Krypto-Befürworter oft auch zugeben müssten, dass diese Vorteile nicht primär für US-Verbraucher gedacht seien.
Er gab offen zu, dass Stablecoins in einigen aufstrebenden Märkten tatsächlich Wachstumszeichen zeigen, aber die Technologie insgesamt noch mit realen Grenzen kämpft. Selbst wenn Unterstützer behaupten, Stablecoins könnten „sofortige Gutschriften“ ermöglichen, müssten Empfänger im Alltag dennoch zuerst in die lokale Fiat-Währung umtauschen, um Zahlungen zu tätigen. Dieser Prozess sei nicht nur umständlich, sondern auch kostspielig.
Kashkaris skeptische Äußerungen stehen im starken Gegensatz zur Haltung der aktuellen Trump-Regierung, die Bitcoin und Stablecoins als „nationale strategische Instrumente“ betrachtet.

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