„Kryptowährungs-Verkaufsschwemme“ nähert sich dem Ende! JPMorgan: ETF-Mittelabflüsse gestoppt, die schlimmste Phase ist vorbei

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JPMorgan Chase erklärt, dass die jüngste heftige Korrektur auf dem Kryptowährungsmarkt möglicherweise allmählich das Tief erreicht. Aus verschiedenen Indikatoren wie Kapitalflüssen und Positionsallokationen lässt sich erkennen, dass nach der groß angelegten Deleveraging-Phase Ende letzten Jahres erste Stabilisierungssignale sichtbar werden. Das Analystenteam unter Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou weist darauf hin: „Im Januar dieses Jahres haben mehrere Kryptowährungsindikatoren gleichzeitig Anzeichen eines Bodenbildungs gezeigt, was sich sowohl im Markt für Perpetual Contracts als auch in den auf Basis der CME-Futures-Positionen berechneten Risikoindikatoren der Investoren widerspiegelt.“

Bitcoin- und Ethereum-ETF-Kapitalzuflüsse stabilisieren sich Rückblickend auf Dezember 2025 zeigte sich auf den globalen Finanzmärkten ein extremes Phänomen: „Aktien-Hot, Krypto-Kalt“. Damals flossen weltweit 235 Milliarden US-Dollar in Aktien-ETFs, was einen Rekord darstellte; im Gegensatz dazu erlebten Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs anhaltende Kapitalabflüsse, was darauf hindeutet, dass Investoren ihre Krypto-Exposures vor Jahresende deutlich reduziert haben. In den letzten Monaten korrigierte Bitcoin vom Höchststand aus um zweistellige Prozentsätze, während die volatileren Altcoins noch stärkere Kursverluste verzeichneten. Dieser Rücksetzer ging einher mit erhöhter Volatilität und ETF-Rücknahmen, was auf eine abnehmende Risikobereitschaft auf den globalen Märkten hindeutet und dazu führte, dass die Kurse nach den starken Anstiegen im Vorjahr in einer Seitwärtsbewegung verharren. Dennoch betonen JPMorgan-Analysten, dass nach Januar 2026 der Verkaufsdruck anscheinend nachlässt, die Kapitalzuflüsse in Bitcoin- und Ethereum-ETFs sich zu stabilisieren beginnen und die Phase der stärksten Verkaufswellen vorbei ist. Verkaufsdruck lässt nach Neben den ETF-Kapitalflüssen deuten auch Derivate-Märkte auf eine Bodenbildung hin. Der Bericht zeigt, dass durch die Beobachtung der Veränderungen bei Perpetual Contracts und den CME-Futures-Positionen sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren größtenteils ihre „Reduzierung der Positionen“ im vierten Quartal 2025 abgeschlossen haben. Die Ansammlung von Positionen ist oft ein Schlüsselindikator für die Bodenbildung. Ein weiterer starker Indikator für das Marktvertrauen ist die jüngste Entscheidung des Index-Giganten MSCI. MSCI-Entscheidung als kurzfristiger „Stoppschlag“ JPMorgan weist darauf hin, dass MSCI in der Quartalsanpassung im Februar 2026 vorerst keine Unternehmen wie Strategy oder Bitmine, die große Mengen an Kryptowährungen halten, aus den globalen Aktienindizes ausschließen wird. Obwohl MSCI die Methodik in Zukunft möglicherweise noch überprüft, glauben die Analysten, dass diese Entscheidung kurzfristig die Alarmglocken für passive Fonds, die gezwungen sind, ihre Positionen zu verkaufen, entschärft hat. Dadurch wurde das Risiko eines Verkaufsdrucks durch Änderungen in den Indexbestandteilen erheblich reduziert und den Investoren Luft zum Atmen verschafft. Gegen die Ansicht, dass die jüngste Korrektur auf „Liquiditätsknappheit“ zurückzuführen sei, wird von JPMorgan ebenfalls widersprochen. Das Analystenteam erklärt, dass der Marktbreiten-Indikator, der das Handelsvolumen von CME-Bitcoin-Futures und wichtigen ETFs im Verhältnis zum Preis misst, keine deutlichen Anzeichen für eine Verschlechterung der Liquidität zeigt. Der eigentliche Auslöser für den Panikverkauf war vielmehr die Ankündigung von MSCI im Oktober letzten Jahres, möglicherweise „HODL-Aktien“ aus den Indizes zu entfernen, was eine panikartige Deleveraging-Welle ausgelöst hat.

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