PANews 17. November – Laut CoinDesk hat das Sekretariat der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) in Zusammenarbeit mit der IOTA-Stiftung eine digitale Handelsinitiative ins Leben gerufen, die die Abrechnung auf Basis von stablecoins in den Mittelpunkt der Neugestaltung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs in Afrika stellt. Eine am Montag veröffentlichte Ankündigung zeigt, dass das “Afrika-Programm für digitalen Handel und öffentliche Infrastruktur” (ADAPT), das in Zusammenarbeit mit dem Tony Blair Institute und dem Weltwirtschaftsforum (WEF) gegründet wurde, eine gemeinsame, Open Source digitale öffentliche Infrastruktur für die 55 Mitgliedsstaaten Afrikas schaffen wird. Ziel der Initiative ist es, sofortige grenzüberschreitende Zahlungen, verifizierbare digitale Handelsdokumente und interoperable digitale Identifikationsverifizierungen zu ermöglichen. Obwohl die Initiative als Modernisierung der Handelsprozesse positioniert wird, haben die Beteiligten erklärt, dass stablecoins (insbesondere USDT) die treibende Kraft für deren breite Anwendung sein könnten. Das ADAPT-Programm wird zunächst in Kenia, Ghana und einem noch zu bestätigenden dritten Land (möglicherweise in Nordafrika) gestartet und wird ab 2026 auf ganz Afrika ausgeweitet, mit dem Ziel, bis 2035 alle 55 AfCFTA-Mitgliedsstaaten zu integrieren. AfCFTA prognostiziert, dass die Digitalisierung das Volumen des intra-afrikanischen Handels verdoppeln, einen Handelswert von 70 Milliarden USD freisetzen und einen jährlichen wirtschaftlichen Nutzen von 23,6 Milliarden USD schaffen wird.