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XRP Ledger wird wegen „Zentralisierung“ in Frage gestellt? Ripple CTO kontert, Debatte um Dezentralisierung heizt sich erneut auf
Am 25. Februar wurde bekannt, dass die Debatte darüber, ob das XRP Ledger (XRPL) eine zentralisierte Blockchain ist, sich in der Krypto-Community schnell zuspitzt. Justin Bons, Gründer und Chief Information Officer von Cyber Capital, stellte öffentlich die Dezentralisierung des XRPL in Frage und argumentierte, dass es auf einem einzigen Node-List-Mechanismus (UNL) beruht, was im Wesentlichen eine „permissioned blockchain“ sei und somit vom Konzept einer echten permissionless Kryptowährung abweiche.
Justin Bons wies darauf hin, dass die Validatoren des XRPL in der Regel auf von einer zentralen Stelle veröffentlichte empfohlene Node-Listen zurückgreifen. Abweichungen von dieser Liste könnten zu Netzwerk-Partitionen führen und somit strukturell ein potenzielles Risiko der Governance-Konzentration darstellen. Er ordnete das XRPL außerdem zusammen mit Netzwerken wie Stellar, Hedera und Algorand in die Kategorie der „permissioned architectures“ ein und betonte, dass Blockchains, die nicht auf Proof of Work (PoW) oder Proof of Stake (PoS) basieren, eher einem Authority-Model (PoA) ähneln und es schwierig machen, das Vertrauen auf ein Minimum zu reduzieren.
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