Südkorea verzeichnete im zweiten Halbjahr 2025 etwa 60 Milliarden USD an Kapitalabflüssen im Kryptobereich ins Ausland, so die Financial Services Commission (FSC). Die Gesamtauszahlungen stiegen um 14 % auf 90 Billionen Won, hauptsächlich durch Arbitrage- und grenzüberschreitende Transaktionen, da Investoren nach besseren Preisen, höherer Liquidität und vielfältigeren Produkten suchten.
Dennoch stieg die inländische Teilnahme weiterhin an, mit 11,1 Millionen Konten und Einlagen, die um 31 % auf 8,1 Billionen Won zunahmen. Allerdings sanken die Gewinne der Börsen um 38 % auf 380,7 Milliarden Won, das Handelsvolumen ging um 15 % zurück. Die Marktkapitalisierung verringerte sich ebenfalls um 8 % aufgrund des globalen Abkühlungstrends nach dem Bitcoin-Höchststand im Oktober 2025. Strenge nationale Vorschriften werden als Hauptgrund für die anhaltende Kapitalflucht ins Ausland angesehen.