Entwurf verbietet stabilecoin-Erträge und zinsähnliche Funktionen, wodurch direkte und indirekte Belohnungsstrukturen auf Plattformen blockiert werden.
Erlaubte Belohnungen umfassen aktivitätsbasierte Anreize, dürfen jedoch nicht von Guthaben abhängen oder Zinsmechanismen ähneln.
SEC, CFTC und das Finanzministerium werden Regeln und Maßnahmen gegen Umgehung festlegen, um zukünftige stabilecoin-Belohnungsrahmen zu gestalten.
Neue gesetzgeberische Formulierungen im Zusammenhang mit dem Digital Asset Market Clarity Act wurden am 23. März 2026 veröffentlicht und skizzieren neue Beschränkungen für stabilecoin-Erträge und Belohnungen. Laut Journalistin Eleanor Terrett haben Branchenführer am selben Tag den Entwurf geprüft. Der Vorschlag zielt darauf ab, zinsähnliche Funktionen bei Stablecoins zu begrenzen und gleichzeitig akzeptable Belohnungsstrukturen zu definieren.
Laut Eleanor Terrett würde der Entwurf Plattformen verbieten, Erträge auf Stablecoins anzubieten, sowohl direkt als auch indirekt. Dies umfasst jede Struktur, die einer Bankeinlage ähnelt oder wie Zinsen funktioniert. Die Beschränkung gilt allgemein für Anbieter digitaler Vermögenswerte, einschließlich Börsen und Makler.
Zusätzlich verbietet die Formulierung Mechanismen, die als „wirtschaftlich oder funktional äquivalent“ zu Zinsen gelten. Diese Bestimmung soll verhindern, dass Unternehmen die Regel durch alternative Strukturen umgehen. Daher könnten Plattformen strengere Kontrollen bei der Gestaltung von Finanzprodukten im Zusammenhang mit Stablecoins auferlegt werden.
Das Dokument erlaubt jedoch bestimmte aktivitätsbasierte Belohnungen, die mit dem Nutzerverhalten verbunden sind. Dazu gehören Treueprogramme, Promotionen und abonnementbasierte Anreize. Solche Belohnungen dürfen jedoch nicht Zinsen ähneln oder von Guthaben oder Transaktionsbeträgen abhängen.
Darüber hinaus weist der Entwurf die Securities and Exchange Commission, die Commodity Futures Trading Commission und das US-Finanzministerium an, zulässige Belohnungen zu definieren. Diese Behörden müssen innerhalb eines Jahres auch Maßnahmen gegen Umgehung festlegen. Dieser Schritt schafft einen koordinierten regulatorischen Rahmen für Anreize im Zusammenhang mit Stablecoins.
Die Reaktionen der Branche auf den Entwurf sind gemischt. Ein Branchenführer bezeichnete den Vorschlag als Abweichung von früheren Gesprächen mit dem Weißen Haus. Er merkte an, dass der Standard der „wirtschaftlichen Äquivalenz“ möglicherweise eine strengere Auslegung durch zukünftige Regulierungsbehörden zulassen könnte.
Ein weiterer Kritiker empfand den Ansatz insgesamt als restriktiver, insbesondere wegen der Begrenzung der Belohnungsstrukturen. Ein anderer Branchenvertreter sagte jedoch, dass der Entwurf den Erwartungen entspreche. Er fügte hinzu, dass er Transaktionsanreize bewahre, während er gleichzeitig verhindert, dass Stablecoins wie zinsbringende Konten agieren.
Gleichzeitig geht der Vorschlag über den früheren Rahmen hinaus, der von den Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks vorgestellt wurde. Bankvertreter sollen den Entwurf nun prüfen, und weitere Diskussionen werden vor den nächsten legislativen Schritten erwartet.