Panikstimmung explodiert, "Sicherungskosten" erreichen Rekordhöhe! VanEck: Bitcoin könnte einen Wendepunkt erleben

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Vermögensverwaltungsgesellschaft VanEck hat in einer Studie festgestellt, dass der Bitcoin-Markt von einer extrem ängstlichen Stimmung geprägt ist. Trotz der hohen Absicherungskosten, die historische Höchstwerte erreicht haben, suchen Händler um jeden Preis nach Abwärtsabsicherungen und bauen Verteidigungsmauern auf. Doch vergangene Erfahrungen zeigen, dass „extreme Angst“ oft ein Vorbote für eine Trendwende ist. Hebelwirkung reduziert, Volatilität nimmt ab, aber die Absicherungsstimmung ist extrem hoch Laut einem Bericht eines Senior-Analysten von VanEck ist der 30-Tage-Durchschnittspreis von Bitcoin im Vergleich zur vorherigen Statistikperiode um 19 % gefallen, während die „realisierte Volatilität“ von etwa 80 deutlich auf über 50 gesunken ist. Gleichzeitig hat sich auch die Hebelwirkung im Futures-Markt abgeschwächt, und die „Futures-Finanzierungsraten“, die die Marktspekulation messen, sind von 4,1 % auf 2,7 % gefallen. Doch das eigentliche „Angstsignal“ verbirgt sich im Optionsmarkt. VanEck erklärt, dass das Verhältnis von Put- zu Call-Optionen (Put/Call Ratio) in den offenen Kontrakten durchschnittlich 0,77 beträgt und zeitweise auf 0,84 gestiegen ist – den höchsten Wert seit Juni 2021. Damals führte Chinas umfassende Maßnahmen gegen den Bitcoin-Mining-Sektor zu erheblichen Marktbewegungen. Der Bericht erwähnt, dass in den letzten 30 Tagen insgesamt 685 Millionen US-Dollar in Bitcoin-Puts (Verkaufsoptionen, zum Schutz vor fallenden Kursen) investiert wurden, während die Prämien für Call-Optionen (Kaufoptionen, auf steigende Kurse spekulierend) um 12 % gefallen sind und bei etwa 562 Millionen US-Dollar liegen. Noch panischer als beim Zusammenbruch von Terra! Noch entscheidender ist, dass im Vergleich zum Spot-Handel die „Put-Prämien“ auf etwa 4 Basispunkte gestiegen sind, was den höchsten Wert in der eigenen Datenverfolgung von VanEck darstellt. VanEck erklärt: „Dieses Niveau ist etwa dreimal so hoch wie während des Terra/Luna-Crashs Mitte 2022, als der Markt durch die Liquiditätskrise bei Ethereum-Staking stark erschüttert wurde.“

Krise oder Chance? Obwohl die Daten düster erscheinen, sieht VanEck in den historischen Mustern einen Hoffnungsschimmer. Der Bericht analysiert, dass extreme Angst nicht zwangsläufig auf einen weiteren Marktcrash hindeutet, sondern auch eine wichtige Trendwende markieren kann. VanEck hat in den letzten sechs Jahren beobachtet, dass, wenn die Optionsmärkte ähnliche saisonale Pessimismus-Daten aufweisen, die Performance von Bitcoin in der Folgezeit oft nicht schlecht ist: Im Durchschnitt steigt der Kurs innerhalb von 90 Tagen um etwa 13 %, und nach 360 Tagen sogar um 133 %.

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