Gate News Nachrichten, 22. März, berichtete Bloomberg, dass das Bundesgericht im Bundesbezirk Missouri am Freitag die Klage gegen OpenAI-CEO Sam Altman, eingereicht von seiner Schwester Ann Altman wegen sexueller Misshandlung, abgewiesen hat. Richter Zachary Bluestone entschied, dass die relevanten Vorwürfe aufgrund des zu langen Zeitraums seit den Vorfällen verjährt seien, und die Klage daher als „verjährt“ eingestuft wurde. Der Richter fügte jedoch hinzu, dass Ann Altman die Klageschrift ändern und erneut einreichen könne.
Ann Altmans Anwalt Ryan Mahoney erklärte: „Das Gerichtsurteil betrifft nur Verfahrensfragen und berührt nicht den materiellen Inhalt der Vorwürfe.“ Er sagte, das Gericht habe den Parteien erlaubt, eine überarbeitete Klageschrift einzureichen, die man so bald wie möglich fertigstellen werde, und das Team werde die Beweisaufnahme planmäßig fortsetzen. Sam Altmans Rechtsvertreter lehnten eine Stellungnahme ab.
Im Januar 2025 beschuldigte Ann Altman, dass Sam Altman in den späten 1990er bis frühen 2000er Jahren während ihrer gemeinsamen Kindheit in Missouri Missbrauch und Manipulationen gegen sie begangen habe. Sie sagte, die Vorfälle hätten begonnen, als sie 3 Jahre alt war, und das letzte Mal sei sie noch minderjährig gewesen. Sam Altman veröffentlichte damals eine Erklärung im Namen seiner Mutter, seiner Geschwister und sich selbst, in der die Vorwürfe „völlig unbegründet“ seien.
Im März 2025 reichte Sam Altman eine Verleumdungsklage gegen seine Schwester ein, weil sie „falsche Behauptungen“ aufgestellt habe, die seinen Ruf schädigten und emotionalen Schaden verursachten. Sein Anwalt erklärte, die Klage sei „ein Versuch, Druck auszuüben, um unrechtmäßig unbegrenzte finanzielle Unterstützung zu erhalten.“ Das Gericht erlaubte in diesem Urteil auch, dass Sam Altman seine Verleumdungsklage weiterverfolgen könne.