Senatorin Cynthia Lummis bestätigte am Dienstag in Washington, D.C., dass der Senatsbankenausschuss nach der Osterpause den CLARITY Act vorantreiben wird. Bei der DC Blockchain Summit skizzierte sie Pläne für eine Abstimmung im April. Die Gesetzgeber wollen die Krypto-Regulierungen abschließen, wichtige Streitfragen klären und das Gesetz noch vor Jahresende verabschieden.
Cynthia Lummis sagte, dass der Ausschuss Anfang bis Mitte April mit der Abstimmung beginnen werde. Sie bemerkte, dass die Gesetzgeber seit dem Labor Day an dem Gesetz gearbeitet haben. Die Koordination mit Stakeholdern hat Monate gedauert und erfordert stetige Anpassungen.
Sie erklärte jedoch, dass der Ausschuss zunächst seine Version mit dem Landwirtschaftsausschuss abstimmen muss. Dieser Schritt umfasst die Zusammenführung der Regelungen für Banken und Rohstoffe in einem Paket. Gleichzeitig bleibt ein Ethikproblem im Zusammenhang mit Gesetzgebern und digitalen Vermögenswerten ungelöst.
Sie stellte klar, dass der Ausschuss keine Zuständigkeit für dieses Thema hat. Daher muss ein separater Prozess dies klären, bevor eine vollständige Abstimmung erfolgen kann. Dennoch lobte Lummis die Führung des Senats, die Zeit für den Konsensaufbau zu ermöglichen.
Der Fokus hat sich nun auf politische Details verlagert, die zuvor den Fortschritt verzögert hatten. Lummis sagte, die Debatte über die Rendite bei Stablecoins habe die Verhandlungen verzögert. Sie erklärte jedoch: „Wir glauben, dass wir es haben“, was auf Fortschritte hindeutet.
Ähnlich sind die Diskussionen über dezentrale Finanzen (DeFi) zu einer Lösung gekommen. Gesetzgeber hatten Risiken im Zusammenhang mit illegalen Finanzierungen diskutiert. Laut Lummis sind diese Bedenken nach längeren Gesprächen ausgeräumt.
Diese Entwicklung beseitigt eine große Hürde vor der Abstimmung. Frühere Bedenken von Branchenvertretern, darunter Jake Chervinsky, hatten Spannungen zwischen DeFi und Bankinteressen hervorgehoben. Dennoch berichten die Gesetzgeber jetzt von einer Einigung bei den wichtigsten Bestimmungen.
Der Schwung nimmt zu, da konkurrierende Prioritäten den Zeitplan unter Druck setzen. Lummis verwies auf Themen wie Kriegsfinanzierung und den SAVE Act als Verzögerungsgründe. Sie forderte jedoch die Gesetzgeber auf, zügig vorzugehen.
Ihre Äußerungen stimmen mit den früheren Aufrufen von Senator Kevin Cramer nach Dringlichkeit überein. Beide warnen, dass Verzögerungen die Chancen auf eine Verabschiedung des Gesetzes beeinträchtigen könnten. Zudem hatte Senate Majority Leader John Thune bereits den April als wahrscheinlichen Zeitraum genannt.
Wenn das Gesetz verabschiedet wird, muss der Senat seine Version mit der des Hauses abstimmen. Anschließend würde ein endgültiges Gesetz an Präsident Donald Trump übermittelt. Lummis bekräftigte, dass das Ziel klar bleibe: Das Gesetz soll noch vor Jahresende verabschiedet werden.