Gate News Nachrichten, 19. März: Der US-Präsident Trump warnte, dass die USA bei anhaltenden Angriffen Irans auf die Energieanlagen Katars eine groß angelegte Offensive gegen das südparsische Gasfeld durchführen werden. Diese Äußerung erfolgte vor dem Hintergrund der sich schnell verschärfenden Lage im Nahen Osten, nachdem Israel iranische Energieinfrastruktur angegriffen hatte und Iran unmittelbar darauf Raketen gegen wichtige Energieanlagen Katars startete, was die regionale Konfliktlage weiter eskalieren ließ.
Qatar erklärte, dass die Ras Laffan Industrieanlage angegriffen wurde und „weitreichende Zerstörungen“ erlitten hat. Diese Region ist eines der größten Flüssiggas-Exportzentren der Welt. Obwohl es bisher keine Berichte über Todesopfer gibt, hat das Ereignis die globale Energieversorgungserwartungen beeinträchtigt. Zugleich bestritt Trump, dass die USA vorher informiert waren, und forderte, weitere Angriffe auf kritische Energieanlagen zu vermeiden.
Das geopolitische Risiko breitet sich rasch auf die Energiemärkte aus. Der Brent-Ölpreis stieg zeitweise über 111 US-Dollar pro Barrel, während die Befürchtungen über eine Unterbrechung der Versorgung weiter zunehmen. Der Persische Golf, eine wichtige Route für den globalen Energietransport, verzeichnet deutliche Rückgänge im Schiffsverkehr, was die Marktspannung verschärft.
Mehrere europäische und nahöstliche Länder forderten eine Deeskalation der Lage. Emmanuel Macron betonte, Angriffe auf zivile Infrastruktur zu beenden, während Johann Wadephul warnte, dass die globale Versorgungskette ernsthaft beeinträchtigt werden könnte. Iran kündigte an, weitere Maßnahmen als Reaktion auf die Angriffe zu ergreifen.
Analysen deuten darauf hin, dass die Schwankungen bei den Energiepreisen in Kombination mit geopolitischen Konflikten den globalen Inflationsdruck verstärken und indirekte Auswirkungen auf Risikoanlagen wie Bitcoin und Ethereum haben könnten. (CNBC)