Auf der GTC 2026 Hauptrede kündigte Jensen Huang, CEO von NVIDIA, die umfassende Unterstützung für das kürzlich populär gewordene Open-Source-Projekt OpenClaw an und bezeichnete seine Bedeutung als „vergleichbar mit der Geburt von Linux und HTML“ und sogar als potenzielles „Betriebssystem der AI-Ära“. Er stellte auch sein eigenes NemoClaw vor, ein Open-Source-Projekt speziell für OpenClaw. Nutzer können mit einem einzigen Befehl eine langlebige, selbstentwickelnde KI-Agenten bereitstellen, das derzeit in einer frühen Vorschauversion verfügbar ist.
Huang betonte, dass die Kernfrage im zukünftigen Wettbewerb der Unternehmen lauten werde: „Was ist deine OpenClaw-Strategie?“ Traditionelle SaaS (Software as a Service) werde zu AaaS (Agentic as a Service). Zukünftig bieten Unternehmen nicht nur Werkzeuge an, sondern autonome KI-Agenten, die Aufgaben selbstständig ausführen können.
Er kündigte außerdem an, dass die Gehaltsstruktur seiner Ingenieure ein „Token-Budget“ enthalten werde, um KI-Inferenzfähigkeiten zu kaufen. Wie viel Hebel man mit Tokens einsetzen könne, hänge vom eigenen Glück ab.
OpenClaw wird innerhalb weniger Wochen zum bisher beliebtesten Open-Source-Projekt
OpenClaw wurde vom Entwickler Peter Steinberger veröffentlicht und ist ein Open-Source-System für Agentic AI (Agentenbasierte KI). Huang wies darauf hin, dass das Projekt in kurzer Zeit enorm an Popularität gewonnen habe, mit einem Wachstum, das sogar die jahrzehntelange Einflusskraft von Linux übertreffe. Das Kerndesign von OpenClaw vereinfacht die Nutzung erheblich: Mit einem einzigen Befehl im Terminal wird OpenClaw automatisch heruntergeladen, installiert, ein KI-Agent erstellt und eine Aufgabe gestartet.
Warum braucht jedes Unternehmen eine OpenClaw-Strategie?
Huang erklärte, dass diese Architektur im Wesentlichen alle Kernbestandteile eines Betriebssystems besitzt. Er sagte: „OpenClaw macht das Betriebssystem für agentenbasierte Computer open source, ähnlich wie Windows die Verbreitung des Personalcomputers ermöglicht hat. Es macht persönliche KI-Agenten möglich.“
NVIDIA betonte eine entscheidende Frage für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit: „Was ist deine OpenClaw-Strategie?“ Huang wies darauf hin, dass alle Unternehmen, Softwarefirmen und Tech-Konzerne künftig ihre eigenen Agentensysteme aufbauen müssten.
Huang prognostizierte, dass traditionelle SaaS in AaaS (Agentic as a Service) umgewandelt werde. Zukünftig bieten Unternehmen nicht nur Werkzeuge, sondern autonome KI-Agenten, spezialisierte Agenten, die Ressourcen in Token-Einheiten mieten können. Er fügte hinzu, dass die Gehaltsstrukturen seiner Ingenieure ein „Token-Budget“ enthalten werden, um KI-Inferenzfähigkeiten zu kaufen, wobei der Hebel, den man mit Tokens einsetzen kann, vom eigenen Glück abhängt.
GTC 2026: NVIDIA stellt NemoClaw vor
NVIDIA präsentierte außerdem NemoClaw, ein Open-Source-Sicherheits-Stack für OpenClaw, der „sichere Ausführung von KI-Agenten in jeder Umgebung“ verspricht. Laut offizieller Aussage genügt ein einzelner Befehl, um langlebige, selbstentwickelnde KI-Agenten bereitzustellen. Die frühe Vorschauversion ist bereits verfügbar.
Architektonisch nutzt NemoClaw das NVIDIA Agent Toolkit, um OpenClaw abzusichern, und integriert das Kernmodul OpenShell, das für die Umsetzung von unternehmensweiten Richtlinienkontrollen zuständig ist. Dazu gehören Datenzugriffsrechte, Kommunikationsbeschränkungen und Verhaltensregeln, um Unternehmen eine präzise Kontrolle darüber zu geben, wie KI-Agenten Daten verwenden und Aufgaben ausführen.
Zudem verfügt NemoClaw über eine Ressourcenwahrnehmungsfähigkeit, die die verfügbare Rechenleistung automatisch bewertet und bevorzugt lokale Hochleistungsmodelle wie NVIDIA Nemotron ausführt. Dies erhöht den Datenschutz, senkt die Inferenzkosten und macht die Implementierung von KI-Agenten im Unternehmen noch praktikabler.
Dieser Artikel erschien zuerst bei Chain News ABMedia: NVIDIA GTC 2026|NVIDIA stellt NemoClaw vor, Huang Huang züchtet auch Hummer.