Asset-Management-Gigant BlackRock hat am Donnerstag den „iShares Staking Ethereum Trust ETF (ETHB)“ eingeführt. Am ersten Handelstag erzielte er beeindruckende Ergebnisse mit einem Tagesvolumen von über 15,5 Millionen US-Dollar, was einen Meilenstein für institutionelle Investitionen in das Ethereum-Ökosystem darstellt.
Bloomberg ETF-Analyst James Seyffart schrieb auf der Social-Manguage-Plattform X: „Der Großteil der Transaktionen ist bereits abgeschlossen, das Handelsvolumen liegt bei 15,5 Millionen US-Dollar.“
Er ergänzte, dass dies für einen ETF-Start an Tag eins absolut „eine sehr solide Eröffnung“ sei. Außerdem verriet James Seyffart, dass das Vermögensvolumen bei ETHB bereits bei Markteinführung 100 Millionen US-Dollar überstieg.
Vast majority of the trading is done and we are at $15.5 million in trading volume for the BlackRock staked Ethereum ETF — $ETHB. Very very solid for a day 1 ETF launch https://t.co/5f9VeA9ivq pic.twitter.com/MpwRqeHnwU
— James Seyffart (@JSeyff) 12. März 2026
ETHB ist der dritte Kryptowährungs-ETF von BlackRock und zugleich das erste Produkt des Unternehmens, das den Staking-Mechanismus in die ETF-Struktur integriert.
Genauer gesagt, hält ETHB direkt den Spot-ETH und setzt einen Teil davon zum Staking ein. Mit anderen Worten, Investoren können nicht nur direkt an der Preisentwicklung von Ethereum teilhaben, sondern auch zusätzliche Belohnungen durch das Staking erhalten.
Tatsächlich hatte BlackRock bereits im Jahr 2025 angedeutet, dass man den „Staking-basierten Kryptowährungs-ETFs“ eine Chance geben wolle. Laut der neuesten S-1-Registrierungsanmeldung bei der US-Börsenaufsicht SEC hatte BlackRock bereits im Februar dieses Jahres heimlich große Mengen an Ethereum aufgekauft und aktiv gehortet, um den Börsengang von ETHB vorzubereiten.
In der Praxis werden bei normalen Marktbedingungen 70 % bis 95 % der gehaltenen ETH zum Staking eingesetzt, während 5 % bis 30 % für Fondsaufnahmen, Rücknahmen und die tägliche Liquidität reserviert bleiben.
Was die für Investoren wichtigste „Ertragsverteilungsmechanik“ betrifft, so werden etwa 82 % der Staking-Erträge monatlich an die ETF-Inhaber ausgezahlt, die restlichen 18 % verbleiben bei Emittenten und Ausführungsagenturen.