Bitcoin stieg heute Morgen erneut auf 73.200 US-Dollar und erreichte ein kürzliches Hoch, Ethereum überschritt gleichzeitig die 2.200 US-Dollar-Marke; der Angstindex bleibt zwar im Bereich „extreme Angst“, aber innerhalb von 24 Stunden konzentrierten sich fast 191 Millionen US-Dollar an Futures-Short-Positionen auf Liquidationen. BitMine-Vorsitzender Tom Lee ist in einem CNBC-Interview optimistisch und glaubt, dass der Aktienmarkt diesen Monat möglicherweise bereits ein Boden bildet.
(Vorgeschichte: Zwei indische Tanker sind durch den Hormuzstraße gefahren, iranischer Außenminister: Nur US- und israelische Schiffe werden blockiert)
(Hintergrund: „Nicht mehr durchhaltbar“ – Kubas Präsident bestätigt Gespräche mit den USA, Ölblockade seit drei Monaten, Volksaufstände gegen Parteibüro)
Bitcoin stieg heute Morgen auf die Marke von 73.200 US-Dollar, aktuell bei 72.410. Ethereum durchbrach die 2.200 US-Dollar-Marke, morgens vorübergehend bei 2.196,62 US-Dollar. Beim Angstindex lag der Wert im Vergleich zu gestern bei 15, heute bereits bei 23, bleibt aber im Bereich „extreme Angst“. Innerhalb von 24 Stunden belief sich die Liquidation von Futures auf 191 Millionen US-Dollar, hauptsächlich auf Short-Positionen. Mit Trumps Bündelung von Streitkräften zum Schutz der Hormuzstraße scheinen Iran und Öl-Situation bereits unter Kontrolle zu sein.
Tom Lee sagte in einem CNBC-Interview, dass Tech-Aktien insgesamt ziemlich gut abschneiden, einschließlich Softwareaktien. Steigende Ölpreise sind eigentlich bullish für den US-Aktienmarkt. Einer der Gründe ist, dass die USA ein Netto-Ölproduzent sind. Wenn die Leute befürchten, dass steigende Ölpreise das globale Wirtschaftswachstum bremsen könnten, wollen sie stattdessen eher Wachstumsaktien halten. Das führt dazu, dass Investoren in den US-Markt investieren, der selbst ein „Wachstumsindex“ ist, insbesondere die MAG-7 und Software-Sektoren.
Tom Lee glaubt auch, dass der Aktienmarkt diesen Monat möglicherweise einen Boden bildet. Das Problem der Private-Equity-Kredite besteht schon seit einiger Zeit, wird jetzt aber allmählich sichtbar. Er meint jedoch, dass die Lage nicht so systemisch ist, wie es der Markt befürchtet. Viele denken bei Problemen sofort an Lehman Brothers und die globale Finanzkrise, aber es gibt viele Gründe, warum die Situation diesmal anders ist. Erstens ist die Markgröße nicht so groß wie damals. Zweitens sind die aktuellen Signale für Kreditbelastung nicht so ernst wie 2008. Daher glaubt er, dass dies kein systemisches Problem für den Markt oder die Wirtschaft wird.