Die Nachricht auf CoinDesk besagt, dass der Bitcoin-Investor Olivier Janssens plant, auf der Karibikinsel Nevis ein libertäres Gemeinschaftsprojekt namens Destiny zu errichten. Er schrieb in einer E-Mail an seine Mailingliste, dass, sobald die endgültige Vereinbarung mit der Regierung genehmigt ist, jedem Einwohner (einschließlich Kindern) auf Nevis monatlich 100 US-Dollar ausgezahlt werden sollen. Das Projekt hatte zuvor geplant, 5 % der Gewinne an die lokale Bevölkerung zu verteilen; diese Auszahlung wurde nun vorgezogen. Dieser Betrag ist deutlich höher als die 30 ostkaribischen Dollar (etwa 11 US-Dollar), die Janssens im November 2025 vorgeschlagen hatte. Der Vorschlag wurde von der Opposition auf der Insel kritisiert. Der ehemalige Regierungsminister Carlisle Powell bezeichnete dies als Druckausübung auf die Behörden, um das Projekt durchzusetzen. Kelvin Daly, Mitglied der Nevis Reform Party, bezeichnete es auf Facebook als „offene Bestechung“ und sah darin eine Einmischung privater Entwickler in die inneren politischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten des Landes. Das Destiny-Projekt wird von der lokalen Regierung als ein Entwicklungsprojekt im Wert von mehreren Milliarden Dollar bezeichnet, das eine groß angelegte Umgestaltung der Südküste der Insel umfasst, einschließlich Villen und medizinischer Kliniken. Geplant ist der Kauf von etwa 2400 Acres Land, was etwa einem Zehntel der gesamten Inselfläche entspricht. Premierminister Mark Brantley hat die mit dem Unternehmen unterzeichnete Vereinbarung bereits der Bundesregierung zur Genehmigung vorgelegt.