Arthur Hayes pausiert den Kauf von Bitcoin, die Geldmengenausweitung der Federal Reserve ist der Auslöser

Arthur Hayes暫停購買比特幣

Legendärer Trader Arthur Hayes sagte am Dienstag im Coin Stories Podcast, dass er trotz seiner vorherigen Prognose, dass Bitcoin 2026 250.000 USD erreichen wird, bei der aktuellen Marktlage kein Kapital in Bitcoin investieren wird. Er machte klar, dass er nur dann wieder einsteigen wird, wenn die Federal Reserve ihre Geldpolitik lockert und mit Gelddrucken beginnt.

Hayes’ Wartelogik: Gelddrucken ist der wahre Katalysator für Bitcoin

Arthur Hayes等待印鈔 (Quelle: Natalie Brunell)

Hayes’ Kernargument basiert auf einer direkten Korrektur der Mainstream-Erzählung. Er weist darauf hin, dass viele glauben, „Krieg ist vorteilhaft für Bitcoin“, aber diese Aussage ist ungenau; genauer wäre: „Gelddrucken ist vorteilhaft für Bitcoin.“ Der Krieg selbst treibt Bitcoin nicht direkt nach oben, sondern die geldpolitischen Expansionsmaßnahmen der Zentralbanken, die durch den Krieg ausgelöst werden.

Hayes erklärt, dass inmitten des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran diese Logik letztlich wirksam wird: „Je länger dieser Konflikt dauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Fed Geld druckt, um die Kriegsmaschinerie der USA zu stützen.“ Sobald die Fed eine Lockerungspolitik einleitet, wird die Verbesserung der Liquidität ein starker Treiber für Bitcoin sein. Sein Einstiegsplan ist daher klar: „Ich werde Bitcoin erst kaufen, wenn die Zentralbanken anfangen, Geld zu drucken.“

Diese Wartestrategie setzt voraus, dass Hayes derzeit unsicher ist, ob Bitcoin bereits den Boden erreicht hat – und vor der Bestätigung des Bodens beobachtet er lieber ab, anstatt zu spekulieren.

Abwärtsrisiken für Bitcoin: Drei wichtige Einschätzungen von Hayes

Hayes bewertet die kurzfristigen Abwärtsrisiken vorsichtig und nennt einige Risikoszenarien, die Beachtung verdienen:

Verstärkter Krieg und Massenverkäufe: Wenn sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft, könnten Aktienmärkte und Bitcoin gleichzeitig stark verkaufen, während Investoren in sichere Anlagen wie den US-Dollar flüchten.

Risiko eines Unterschreitens von 60.000 USD: Hayes warnt, dass ein Fall unter 60.000 USD zu einer „großen Kettenreaktion von Liquidationen“ führen könnte, die den Abwärtstrend verstärkt. Bitcoin erreichte am 6. Februar kurzzeitig 60.000 USD und erholte sich leicht, was diese Marke zu einem wichtigen technischen Support macht.

Nicht quantifizierbare geopolitische Unsicherheiten: Die anhaltende geopolitische Spannung erzeugt Marktpressure, die schwer mit traditionellen Analysemethoden genau zu bewerten ist.

Hayes’ langfristige Prognosen im Vergleich zu anderen Analysten

Es ist wichtig zu beachten, dass Hayes’ vorsichtige Haltung nur den kurzfristigen Zeitraum betrifft. Er hält weiterhin an seiner langfristigen Prognose fest, dass Bitcoin 2026 250.000 USD erreichen wird, und ergänzt, dass er nicht erwartet, dass Bitcoin „unter 100.000 USD“ noch viele Jahre bleibt.

Im Gegensatz zu Hayes’ abwartender Haltung sind einige Analysten optimistischer für den kurzfristigen Trend. Michael van de Poppe wies kürzlich darauf hin, dass der „kräftige Anstieg“ des Nasdaq positiv für Bitcoin sei: „Es gibt kaum noch Gründe, Unsicherheit zu sehen. Basierend auf diesem Prinzip sehe ich in naher Zukunft mehr Aufwärtspotenzial für Bitcoin und Altcoins.“

Diese Meinungsverschiedenheit zeigt auch die typischen Merkmale des aktuellen Marktes: Ein starker psychologischer Rückhalt bei gleichzeitigem geopolitischem Abwärtsdruck führt dazu, dass selbst Top-Analysten zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist Arthur Hayes vom Bitcoin-Bull zum vorübergehenden Beobachter geworden?

Hayes’ Beobachtung ist keine Änderung seiner langfristigen Ansicht, sondern eine taktische Reaktion auf die aktuelle Marktsituation. Sein Argument ist: Solange der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ungelöst ist und die Fed keine Lockerungspolitik gestartet hat, steht Bitcoin unter geopolitischem Risiko, das durch Flucht in sichere Anlagen wie den US-Dollar ausgeglichen wird. Er wartet auf die „Auslöser“ und gibt seine langfristige Bull-Position nicht auf.

Was genau meint Hayes mit „Geld drucken der Fed“?

Damit meint er eine Wende der Fed von einer restriktiven (Zinserhöhungen oder hohem Zinsniveau) zu einer expansiven Geldpolitik, etwa durch Zinssenkungen oder eine Ausweitung der Bilanz (Quantitative Lockerung). In seinem Szenario wird diese Politik durch kriegsbedingten Fiskaldruck ausgelöst – wenn Regierungen große Summen für Militärmaßnahmen leihen, wird die Zentralbank oft mit Liquidität unterstützen. Dieses „Geld drucken“ ist der gemeinsame Hintergrund für große Bitcoin-Bullenmärkte.

Bedeutet ein Fall unter 60.000 USD für Bitcoin eine langfristige Trendwende?

Hayes sieht die Marke von 60.000 USD als eine wichtige technische Unterstützung. Ein Unterschreiten könnte eine Kettenreaktion von Liquidationen auslösen, aber er betont, dass er erwartet, dass Bitcoin „nicht länger als wenige Jahre unter 100.000 USD“ bleiben wird. Ein Rückgang unter 60.000 USD ist eher eine technische kurzfristige Reaktion, kein Zeichen für eine fundamentale Verschlechterung.

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