Das Team von Aave Labs hat Berichten zufolge rund 1,5 Millionen US-Dollar in ein umfangreiches Prüfprogramm investiert, was eine der gründlichsten Sicherheitsüberprüfungen im DeFi-Bereich bisher darstellt. Der Überprüfungsprozess dauerte etwa 345 Tage und umfasste verschiedene Sicherheitsfirmen sowie einen großen öffentlichen Audit-Wettbewerb.
Der Zeitraum des schnellen Handelns und des „Breaking Things“ löst sich allmählich auf. In der aktuellen Marktsituation sind Resilienz und Sicherheit die echten Wettbewerbsvorteile. Das Team wird hauptsächlich von Aava DAO finanziert und hat namhafte Sicherheitsfirmen wie ChainSecurity, Trail of Bits, Blackthorn und Certora eingebunden.
Anstatt nur eine einzige Prüfung durchzuführen, wurde der Code aus verschiedenen Blickwinkeln getestet. Insgesamt durchlief das Protokoll etwa ein Jahr lang Tests durch interne Teams, externe Prüfer und unabhängige Forscher.
Die wichtigsten Phasen umfassten einen sechs Wochen langen öffentlichen Sicherheitswettbewerb auf Sherlock zwischen Dezember 2025 und Januar 2026. Über 900 Forscher nahmen an dem Wettbewerb teil und reichten mehr als 950 Erkenntnisse ein.
Trotz dieser umfangreichen Überprüfung wurden keine kritischen oder hochgradig schwerwiegenden Schwachstellen gefunden. Dies macht das Vertrauen in die Hub-and-Spoke-Architektur von Aave noch robuster, die ursprünglich entwickelt wurde, um die gesamte Angriffsfläche des Protokolls zu minimieren.
Aave Labs verfolgt nicht den alten „Zuerst bauen, dann prüfen“-Ansatz, sondern arbeitet mit Sicherheitsteams für V4 von Anfang an eng mit den Entwicklern zusammen. Das Rahmenwerk umfasst die fünf Kernideen, darunter formale Verifikation zur mathematischen Prüfung des Codes, mehrschichtige Überprüfungen, die manuelle Audits und automatisierte Tests kombinieren, kontinuierliche Kontrollen bei jeder Code-Änderung, laufende Bug-Bounty-Programme sowie KI-Tools, die nach ungewöhnlichen Angriffspfaden scannen.
Das KI-Element fällt auf, und automatisierte Systeme können Randfälle erkennen, die menschliche Prüfer möglicherweise übersehen. Die Verifizierungsfirma Certora half dabei, strenge Regeln, sogenannte „Invarianten“, zu definieren, die der Code stets einhalten muss, bevor er überhaupt manuell geprüft wird.
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